Herzlich willkommen beim ambulanten Hospizdienst „Aufgefangen“

… Lebensbegleitung für schwerkranke, sterbende und trauernde Menschen.
Menschen brauchen zum Leben und erst recht zum Sterben Bedingungen, die ihnen Sicherheit, Hilfe und ein Gefühl des Angenommenseins gewähren.
Der ambulante Hospizdienst möchte ein Angebot für Menschen sein, die sich eine Begleitung auf der letzten Wegstrecke ihres Lebens wünschen.

Anstehende Veranstaltungen

  1. Fortbildung “Sexualisierte Gewalt”

    21. Januar 2020, 15:0016:30
  2. 5. HoBo Cup zugunsten des Fuchsbaus

    25. Januar 2020, 13:0018:00
  3. “milou & flint” – Wohnzimmer Konzert im Lebenshaus

    8. Februar 2020, 18:0020:00

Leitbild des ambulanten Hospizdienstes „Aufgefangen“ e. V.

Der ambulante Hospizdienst „Aufgefangen“ ist ein Angebot für Menschen, die sich eine Begleitung auf der letzten Wegstrecke ihres Lebens wünschen.

Begleitung von schwer kranken und sterbenden Menschen bedeutet für uns vor allem, im Sinne des Betroffenen da zu sein. Jeder Mensch sollte am Ende seines Lebens eine besonders einfühlsame und wertschätzende und auf seine ganz individuellen Bedürfnisse abgestimmte Unterstützung erfahren.

Unsere haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter setzen sich mit größter Achtung vor der Selbstbestimmung des Einzelnen dafür ein, dass schwer kranke und sterbende Menschen schmerzfrei und nach ihren eigenen Wünschen leben können.

Wir möchten, dass Schwerkranke und Sterbende mit ihren Angehörigen und Freunden in dieser Zeit des Abschieds Hilfe erfahren, dass sie in ihrer Trauer, Angst und Unsicherheit entlastet werden, und sich nicht alleine gelassen fühlen. Wir begleiten sie im eigenen Zuhause, im Pflegeheim oder im Krankenhaus.

Unsere hauptamtlichen Koordinatorinnen helfen dabei, ein gutes Netzwerk für die betroffenen Menschen zu knüpfen. Ein möglichst unkomplizierter Zugang zu allen lebenserleichternden Hilfsangeboten, kann die Lebensqualität im Verlauf einer schweren Krankheit deutlich verbessern.

Die Koordinatorinnen arbeiten eng mit Haus-, Fach- und Palliativärzten und mit ambulanten Pflege- und Palliativdiensten zusammen. Sollte eine optimale Betreuung und Versorgung des Betroffenen zu Hause nicht oder nicht mehr möglich sein, helfen sie bei der Suche nach einem stationären Hospizplatz oder einer anderen geeigneten Einrichtung.

Die von uns angebotene Sterbebegleitung geht nach dem Tod des Betroffenen häufig in eine Trauerbegleitung der Hinterbliebenen über.

Für die Zeit der Trauer sind ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Wegbegleiter für Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Im Einzelgespräch oder innerhalb einer Gruppe helfen sie, mit dem Verlust eines nahen und geliebten Menschen leben zu lernen.

Weil jeder Mensch früher oder später vom Tod eines nahen Angehörigen betroffen sein wird und selbst mit der Endlichkeit seines eigenen Lebens konfrontiert wird, ist dieses Thema oft mit Angst besetzt.

Als Mitarbeitende des Hospizdienstes erfahren wir immer wieder, wie befreiend es für viele Menschen ist, ihre Ängste auszusprechen und auf ein Gegenüber zu treffen, das diesen Gefühlen nicht ausweicht und sie aushält.

Wir möchten zur Auseinandersetzung und Annäherung mit dem Ende des Lebens ermutigen und dazu beitragen, dass die Themen Sterben, Tod und Trauer wieder einen sichtbaren Platz im Leben bekommen.

Das Bewusstsein der Endlichkeit führt zu einem Miteinander, das die wesentlichen Dinge des Lebens in den Vordergrund rückt und für mehr Empathie und Verständnis füreinander sorgt.

Der Leitgedanke, mit dem wir Kinder und Erwachsene begleiten und der innerhalb unserer Schulungsseminare vermittelt und eingeübt wird, ist der personenzentrierte Ansatz des Psychotherapeuten Carl Rogers. Die Haltung, die er entwickelt hat, ist geprägt von Empathie, Wertschätzung und Echtheit und vermittelt ein positives und ressourcenorientiertes Menschenbild. Mit dieser Haltung begegnen wir den uns anvertrauten sterbenden und trauernden Menschen, so dass sie sich in einer sicheren, liebevollen und geschützten Atmosphäre begleitet fühlen.

Ihr Aufgefangen-Team

Ein kleiner Einblick in die Arbeit von “Aufgefangen”