trauernde Erwachsene

Trauer braucht Zeit, einen Raum, und mitmenschliches Verständnis.                             

"Der Weg der Trauer, der jetzt vor dir liegt, ist weit und lang, und niemand kann an deiner Stelle ein paar Schritte davon gehen.
Doch will ich dich auf diesem Weg ganz still begleiten und alles, was dein Herz in dieser Zeit bewegt an Tränen, Zorn und Traurigkeit, mit dir gemeinsam tragen, bis eines Tages du dem Leben wieder ein leises Lächeln schenken kannst"
                 Christa Spilling-Nöker


Unser Angebot   
                                                                                                                                                                                         Fotos©by_MariaLanznaster_pixelio.de

Einzelbegleitung - ganz individuell begleiten wir Sie auf ihrem Trauerweg, nehmen uns Zeit und sind für Sie da.

Gesprächskreise  - ein neuer Gesprächskreis beginnt im Frühjahr und Herbst im Lebenshaus

Trauercafe - ein offenes und unverbindliches Angebot  Café im Lebenshaus 

ein offenes Angebot "Gemeinsam aktiv" - ... Wanderungen, Kinoabende, Kreativangebote ... 

Der Tod eines nahen Angehörigen trifft uns immer wie ein Schock, selbst wenn sich das Ende lange angekündigt hat. Viele Betroffene funktionieren zunächst einwandfrei weiter, vieles muss organisiert und geregelt werden. Oft geschieht das wie unter einer Art Betäubung. Die Trauer kommt manchmal erst später. Nach und nach werden die seelischen Belastungen deutlich, die der Tod eines geliebten Menschen hinterlässt. Besonders schwer wird es, wenn nach Wochen oder Monaten die Umwelt glaubt, das Leben habe sich allmählich wieder normalisiert; dadurch können sich Gefühle der Isolation und Verzweiflung verstärken.

Wohin gehen, wenn die Trauer kommt, wenn sie einem den Boden unter den Füßen wegzieht, nicht weichen will, auch wenn die Umgebung ihrer längst überdrüssig ist.

„Du musst wieder unter die Leute!“ „Kopf hoch, das wird schon wieder!“

Die Ratschläge, die Trauende in ihrem unmittelbaren Umfeld hören, werden meist als wenig hilfreich erlebt.