ehrenamtliche Mitarbeit

Foto©by_BirgitH_pixelio.de

Ohne ehrenamtliches Engagement ist Hospizarbeit nicht möglich.

Ehrenamtliche Arbeit bedeutet Sinnerfülltes und Gutes tun, und zugleich die eigenen Bedürfnisse zu verwirklichen. Die Arbeit bietet die Chance, Kenntnisse zu erweitern und sein "eigenes Ich" zu entdecken.

Das Ehrenamt kann in verschiedenen Bereichen ausgeübt werden …

Eine Aufgabe für die ehrenamtlichen Mitarbeiter/innen liegt in der Begleitung schwerkranker und sterbender Menschen. Sie stehen den Angehörigen beratend und unterstützend zur Seite und begleiten die Hinterbliebenen auf ihrem Trauerweg.

Eine weitere Aufgabe ist die Arbeit mit jungen Menschen. Ihnen liegt das Thema “Trauer, Abschied, Kinder – Jugendliche stärken“ am Herzen? Dann engagieren Sie sich im „Fuchsbau – Trauerbegleitung für junge Menschen“.

Ein zusätzlicher Schwerpunkt liegt im administrativen Bereich des Hospizdienstes. Sie möchten den Hospizgedanken weitertragen, möchten den Verein mit Ihren Fertigkeiten, Kenntnissen und Erfahrungen (z.B. Öffentlichkeitsarbeit, Ihrem handwerklichen Geschick, Fundraising …) fördern und ausbauen.

Sie sind herzlich willkommen!

Wir bieten:

Einführungsseminare
für alle Interessierte, mit der Möglichkeit sich mit dem Thema „Sterben, Tod, Abschied, Trauer“ auseinanderzusetzen und der Gelegenheit zum Erfahrungsaustausch im persönlichen Bereich.
Die Teilnahme an dem Seminar verstehen wir nicht als Verpflichtung zur Sterbebegleitung, sondern als einen Schritt auf einem Weg, dessen Ziel offen ist.
Der inhaltliche Einstieg in das Seminar soll unser eigener Lebenslauf sein, der die Spanne von unserer Geburt bis zur eigenen Todesvorstellung umfasst.
Das Ziel ist es,
- sich gemeinsam auf den Weg zu machen und zu überprüfen, ob Sie sich weiter mit dem Thema auseinandersetzen wollen,
- um kranke und sterbende Menschen zu begleiten,
- um trauernde junge oder erwachsene Menschen zu begleiten,
- um die Hospiz- und Trauerarbeit mit Ihren eigenen Fertigkeiten, Kenntnissen und Erfahrungen auszubauen und zu fördern.
Mit Körper - bzw. Wahrnehmungsübungen, mit einem theoretischen Ausbildungsteil und im gemeinsamen Austausch, wird sich dem Thema Hospiz- und Trauerarbeit genähert.
Ein weiteres Ziel ist die Vermittlung der personzentrierten Gesprächsführung nach Carl Rogers. Darüber hinaus werden auch immer die Bedürfnisse der Teilnehmer/innen berücksichtigt.

einjährige Fortbildung
Nach dem Seminar folgt eine einjährige Ausbildung zur Befähigung in der Hospiz- und Trauerarbeit, die drei konstituierende Elemente enthält.
- Auseinandersetzung mit der eigenen Erfahrung von Krankheit, Sterben, Tod und Trauer
- Vermittlung von grundlegendem Wissen
- Übungen zur Beratungs- und Handlungskompetenz in der Hospiz- und Trauerarbeit.

Gruppentreffen
Durch regelmäßige Gruppentreffen werden die ehrenamtlichen Mitarbeiter/innen in ihren Aufgaben begleitet.
- kollegiale Beratung,
- regelmäßiger Austausch,
- Informationsfluss,
- stetige Reflexion der Arbeit innerhalb der Supervision,
geben den engagierten Helfern das notwendige „Handwerkszeug“.
So werden alle Ehrenamtlichen gut begleitet und unterstützt, denn nur was wir selbst besitzen und erfahren, können wir überzeugend und gut weitergeben.

Fortbildungen und Seminare
stehen allen Mitarbeiter/innen zur Verfügung. Es besteht die Möglichkeit, im Laufe der Tätigkeit den eigenen Horizont zu erweitern und die eigenen Kompetenzen zu vertiefen.

Interne Veranstaltungen
für Leib und Seele, oder Körper und Geist, sorgen in unseren Reihen auch für Spaß, und das Vergnügen kommt nicht zu kurz. So hat das Lachen im Lebenshaus immer genug Raum und wir wissen, dass mit Humor alles viel leichter geht. Wer von Herzen lacht, tut sich selbst etwas Gutes.

 

 zurück